AUF ANTRAG
(2025, Diploma)
Info
In ihrem Diplomprojekt AUF ANTRAG untersucht Laura Kniesel die strukturellen Bedingungen künstlerischer Arbeit. Die Arbeit versammelt fotografische Aufnahmen von 21 Orten in Berlin, Nürnberg und München – Orte, an denen über Kunst entschieden, gesprochen, gefördert, verwaltet oder sie lediglich geduldet wird.
Im Fokus stehen institutionelle, ökonomische und sozio-kulturelle Infrastrukturen des Kunstbetriebs: Ministerien, Akademien, Ateliers, Kulturverwaltungen, Galerien, Zwischennutzungen und kollektiv organisierte Räume. Kniesel versteht diese Orte nicht als Einzelfälle, sondern als Ausschnitte eines größeren Systems, das die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Künstler*innen maßgeblich prägt.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Erkenntnis, dass prekäre Arbeitsbedingungen im Kunstfeld keine individuellen Ausnahmen, sondern strukturell verankert sind. Gespräche mit Künstler*innen, kulturpolitische Debatten sowie Studien – etwa des BBK – verdeutlichen, dass Nebenjobs, unsichere Einkommen und administrative Abhängigkeiten zum Normalzustand gehören. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, kultureller Kürzungen und eines gesellschaftlichen Rechtsrucks stellt AUF ANTRAG die Frage nach dem Stellenwert von Kunst in der Gegenwart und nach den Voraussetzungen, unter denen künstlerische Arbeit möglich ist.





















AUF ANTRAG
(2025, Diploma)
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In ihrem Diplomprojekt AUF ANTRAG untersucht Laura Kniesel die strukturellen Bedingungen künstlerischer Arbeit. Die Arbeit versammelt fotografische Aufnahmen von 21 Orten in Berlin, Nürnberg und München – Orte, an denen über Kunst entschieden, gesprochen, gefördert, verwaltet oder sie lediglich geduldet wird.
Im Fokus stehen institutionelle, ökonomische und sozio-kulturelle Infrastrukturen des Kunstbetriebs: Ministerien, Akademien, Ateliers, Kulturverwaltungen, Galerien, Zwischennutzungen und kollektiv organisierte Räume. Kniesel versteht diese Orte nicht als Einzelfälle, sondern als Ausschnitte eines größeren Systems, das die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Künstler*innen maßgeblich prägt.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Erkenntnis, dass prekäre Arbeitsbedingungen im Kunstfeld keine individuellen Ausnahmen, sondern strukturell verankert sind. Gespräche mit Künstler*innen, kulturpolitische Debatten sowie Studien – etwa des BBK – verdeutlichen, dass Nebenjobs, unsichere Einkommen und administrative Abhängigkeiten zum Normalzustand gehören. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, kultureller Kürzungen und eines gesellschaftlichen Rechtsrucks stellt AUF ANTRAG die Frage nach dem Stellenwert von Kunst in der Gegenwart und nach den Voraussetzungen, unter denen künstlerische Arbeit möglich ist.




















